Die Geschichte der Pellets beginnt in den waldreichen Regionen der USA. Bis Anfang der 70er Jahre war Sägemehl für die Industrie ein lästiger Abfallstoff.
Dann kam die Ölkrise von 1973, fossile Brennstoffe wurden in Frage gestellt, was eine Reihe von Forschungsarbeiten auslöste. In diesem Zusammenhang entstand das Holzpellet, auch „Pellet” genannt.
Alles begann im Bundesstaat Idaho, wo Ken Tucker, CEO des Unternehmens Lignetics, bemerkte, dass man Sägemehl genauso verarbeiten könnte wie getrocknete Luzerne, die als Viehfutter dient.
Die Pellets waren damals für den industriellen Einsatz bestimmt und wurden in Industriekesseln verbrannt.
Kurz darauf begann sich Jerry Whitfield, damals Luftfahrtingenieur mit Spezialisierung auf Flugzeugtriebwerke, im Bundesstaat Washington für diesen neuen Brennstoff zu interessieren und entwickelte einen Ofen, der diese Pellets mit einem Wirkungsgrad verbrennen konnte, der alle anderen Holzheizungen bei weitem übertraf.
Auf der Suche nach Energieunabhängigkeit von der OPEC ließ die Shell Oil Company 1975 in Kanada eine Fabrik mit einer Produktionskapazität von 100.000 Tonnen pro Jahr bauen.
Diese Pellets werden in vier Kraftwerken verbrannt, die ursprünglich für Kohle ausgelegt waren.